Aktuelles

2 weeks ago

Kritische Intervention Wiesbaden

Der Tag X im Hambacher Forst scheint heute gekommen zu sein. Riot Cops stehen bereit, um die Baumhäuser der Aktivist*innen zu räumen, die sich seit Jahren dem durch RWE betriebenen Raubbau im rheinischen Braunkohlerevier zwischen Aachen und Köln entgegenstellen. Folgt den Genoss*innen von Hambacher Forst Besetzung für weitere und aktuelle Infos zur Räumung sowie zu den Möglichkeiten, sie zu unterstützen.CALLOUT FOR INTERNATIONAL SOLIDARITY WITH THE HAMBACHER FORST

Currently large amounts of police-vans, including water-cannons, eviction-tanks, and special commands, are gathering at the Hambach Forest occupation.
This follows already received information, that the violent eviction of the Hambacher Forst occupation will continue today.
The energy giant RWE is evicting the occupation, in order to cut the forest, to continue their extraction of lignite coal.

We are asking for climate activists all over the world, to show their solidarity, and put pressure on RWE and the German government to stop the cutting of the forest, and for an immediate phase out of coal.
Whether bannerdrops, demonstrations or direct actions, the point is clear:
Organize yourself, take action, and show your solidarity!
Our movement is stronger than their repression!
Hambacher Forst stays, today and forever! #HambacherForst #HambiBleibt #EndCoal #climatejustice
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1 month ago

Kritische Intervention Wiesbaden

"If you're not outraged, you're not paying attention."
(dt. „Wer sich nicht empört, schaut einfach nicht hin.")

Heute vor einem Jahr wurde Heather Heyer bei den Protesten gegen einen Naziaufmarsch in Charlottesville, USA ermordet.In Gedenken an Heather Heyer (29. Mai 1985; † 12. August 2017). Sie war eine amerikanische Anwaltsgehilfin und Aktivistin für Bürgerrechte. Heathers letzte Worte, die sie auf Facebook gepostet hat waren:

"If you're not outraged, you're not paying attention."
(dt. „Wer sich nicht empört, schaut einfach nicht hin.")

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Heather wurde heute vor einem Jahr in Charlottesville (Virginia) von dem Neonazi James Alex Fields, Jr. aus Maumee (Ohio) ermordet. Mit seinem silberne Dodge Challenger ist der damals 20-jährige Fields absichtlich in eine Gruppe von Gegendemonstranten gerast. Diese hatten zuvor gegen einem Aufmarsch von Neonazis protestiert.

Zu dem Aufmarsch in Charlottesville aufgerufen hatte neben dem Ku Klux Klan (KKK) auch die sogenannte Alt-Right-Bewegung, die neonazistisches Gedankengut vertritt und Amerikas Präsident Donald Trump unterstützt. Anlass für die Kundgebung unter dem Motto "Unite the Right" (dt. „Vereinigt die Rechte“) war ein Stadtratsbeschluss, eine Statue des Konföderierten-General Robert E. Lee aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) zu entfernen.

Bei dem Aufprall wurden mindestens 34 Personen verletzt, teilweise mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Die 32 jährige Heather Heyer wurde so schwer verletzt, dass sie noch am Tatort verstarb. Die Polizei konnte das Fahrzeug mehrere Blocks entfernt stoppen und Fields festnehmen.

Mehrere Videos auf Twitter und YouTube zeigen den Vorfall. In einem der Video ist zu sehen, wie das Auto den Tatort nach der Fahrt in die Menschenmenge mit hoher Geschwindigkeit im Rückwärtsgang wieder verlässt und flieht.

Hier das Video:
(ACHTUNG: DAS VIDEO ENTHÄLT VERSTÖRENDE SZENEN)
www.youtube.com/watch?v=OieWBuIyXmA
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Unterstützer*innen der bundesweiten "Kein Schlussstrich"-Kampagne haben auch in Wiesbaden zum gestrigen Ende des NSU-Prozesses auf das Ausbleiben einer umfassenden Aufklärung des NSU-Komplexes aufmerksam gemacht. Aktensperrung von 120 Jahren, Eingriffe in Ermittlungen zum NSU, in Hessen wird eben jene Aufklärung aktiv verhindert, welche insbesondere die Angehörigen der Mordopfer und Überlebende der Anschläge ersehnen. Für sie ist der NSU-Prozess eine große Enttäuschung: Wie die Opfer ausgesucht wurden, welches rechtsterroristische Netzwerk im NSU steckt und wie die eklatanten Verfehlungen der Verfassungsschutzbehörden zur Ermöglichung der Taten beitrugen, wurde nicht aufgeklärt. Um darauf aufmerksam zu machen und zu unterstreichen, dass mit dem Urteilsspruch kein Schlussstrich unter den NSU-Komplex gezogen werden darf, fand eine Banneraktion vor der hessischen Staatskanzlei statt.

Quelle und weitere Infos: de.indymedia.org/node/22754
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3 months ago

Kritische Intervention Wiesbaden

Vorfall Meldung Hessen, Wiesbaden – 27.06.2018

Antisemitische Beleidigung nach Vorrundenaus

Ein jüdischer Mann, der aufgrund einer Davidsternkette und eines Israelbuttons als solcher zu erkennen war, wurde nach dem WM-Vorrundenspiel zwischen Deutschland und Südkorea in der Wiesbadener Innenstadt von einer Gruppe Deutschlandfans antisemitisch beleidigt und bedroht.

Der Betroffene war am 27. Juni zu Fuß in der Wiesbadener Innenstadt unterwegs, als ihn eine Gruppe von fünf Deutschlandfans ansprach. Einer der fünf fragte den Betroffenen zunächst, ob er Jude sei, was dieser bejahte. Daraufhin umringten ihn die Männer, und begannen auf ihn einzubrüllen: Ob er „Judensau“ nun, wo Deutschland ausgeschieden sei, zufrieden wäre? Sie fügten hinzu, die „Juden von der FIFA“ würden ja die WM kontrollieren. Schließlich holten Sie ein Feuerzeug hervor, zeigten dies demonstrativ dem Betroffenen und meinten, dieses müsse dem Betroffenen ja bekannt vorkommen. Der Betroffene hatte die Gruppe zu unterbrechen versucht, indem er entgegnete, für solchen „antisemitischen Scheiß“ habe er jetzt keine Zeit, er müsse noch etwas erledigen. Schließlich zogen die Männer weiter.

Von mehreren Passant_innen gab es auf die bedrohliche antisemitische Konfrontation keine Reaktion. Lediglich eine Frau reagierte und zeigte sich dem Betroffenen gegenüber solidarisch: Sie sprach ihn an und sagte, er solle diese Idioten einfach ignorieren.

Melden Sie antisemitische Vorfälle unter www.report-antisemitism.de .
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Selbsternannte „Lebensschützer“ machen mit Holocaustrelativierung in Wiesbaden mobil gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch

Die erzkatholische „Deutsche Zentrumspartei“, eine ansonsten unbedeutende Kleinstpartei, lädt für den 11. Juli zur Eröffnung einer „Mahn- und Gedenkstätte für die im Mutterleib ermordeten Kinder Deutschlands“. Errichtet werden soll diese am Wiesbadener Südfriedhof. Grafisch zeigt die Einladung das Haupttor des Friedhofs, vor dem in Anlehnung an das Eingangstor des KZ Auschwitz die Worte „Abtreiben macht frei“ eingefügt ist.

Hiermit greift die Zentrumspartei das körperliche Selbstbestimmungsrecht von Frauen und das Recht auf den Schwangerschaftsabbruch an. Dieses wurde in langen Auseinandersetzungen gegen sexistisch-patriarchale Traditionen erkämpft und bedeutet für Frauen eine Emanzipation von Bevormundung und ein Gewinn an sexueller wie körperlicher Selbstbestimmung. Gleichzeitig setzt die Zentrumpartei den Schwangerschaftsabbruch auf äußerst perfide Weise mit dem Holocaust gleich. Hierdurch wird die historisch einmalige, systematische Vernichtung von durch den Nationalsozialismus als unwert klassifizierten menschlichen Lebens relativiert und für die eigene, reaktionäre Agenda instrumentalisiert.

Im gesellschaftlichen Gesamtkontext reiht sich diese widerliche Propaganda ein in das beobachtbare Erstarken antifeministischer Positionen, wie sie die AfD aggressiv vertritt, und die zunehmende Vernetzung der extremen Rechten und christlich-fundamentalistischer Gruppierungen wie bei der sog. „Demo für Alle“. Dem gilt es sich entschlossen zur Wehr zu setzen: Gegen den antifeministischen Rollback, für körperliche und sexuelle Selbstbestimmung!

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Bildquelle: Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, Twitter
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3 months ago

Kritische Intervention Wiesbaden

Zurzeit finden Razzien gegen Aktivist*innen in Frankfurt und Offenbach statt. Diese reihen sich in die Repressionswelle im Nachgang der Proteste gegen den G20-Gipfel letzten Jahres in Hamburg ein.POLIZEIRAZZIEN IN OFFENBACH & FRANKFURT
In Frankfurt am Main und Offenbach am Main finden zurzeit Polizeirazzien im Rahmen des G20 statt. Dabei werden die Wohnungen von mindestens vier Personen durchsucht die anschließend wegen einem Haftbefehl an die Hamburger Polizei übergeben werden sollen. Mindestens eine Person soll in den nächsten Minuten zur Hauptpolizeistelle nach Offenbach am Main gebracht werden, um von dort nach Hamburg überführt zu werden.

Es liegt ein Haftbefehl des Amtsgericht Hamburg. Grund sei BILDUNG EINER KRIMINELLEN VEREINIGUNG.

Es wurden bei den Razzien mehrere PC´s, Laptops, USB Sticks, Festplatten von der Polizei beschlagnahmt. Die vier Menschen werden befinden sich grade in Polizeigewahrsam und sollen demnächst und Hamburger Polizei überführt werden.

DIE LINKE. Fraktion im Römer NoG20_2017 FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung Die Beobachter Frankfurter Rundschau Roter Aufbau Hamburg Interventionistische Linke Berlin Interventionistische Linke Cansu Özdemir Martin Kliehm
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