Aktuelles

5 days ago

Kritische Intervention Wiesbaden

Lork und Lambrou, ihres Zeichens Wiesbadener Stadtverordneter und Fraktionsvorsitzender der hessischen AfD, sind noch immer eingeschnappt, dass sie vor einigen Wochen an der Tür des Schlachthof Wiesbaden abgewiesen wurden. Dabei muss ihnen klar gewesen sein, dass die gezielt Provokation, mit dem Kamerateam eines russischen Staatssenders zu einer Veranstaltung aufzutauchen, die sich kritisch mit der AfD auseinandersetzt, und trotz im Vorfeld verweigerter Drehgenehmigung durchgängig zu filmen, keine andere Reaktion hervorrufen konnte [1]. Nun aber noch aus Trotz und mit eklatanten Wissenslücken nachzutreten und einen der zentralen Räume alternativer Musik- und Jugendkultur in Wiesbaden anzugehen, zeugt nicht gerade von politischer Weitsicht. [2] Vielmehr zeigt sich hier im Kleinen, was die AfD bundesweit auf verschiedenen Ebenen versucht: Antifaschismus zu diffamieren und kulturelle Institutionen, die nicht auf Parteilinie sind, anzugreifen. Für uns ist klar: Wir mögen unseren "Schlachter" so wie er ist (und die Rote Flora auch)!

[1]
momentmal.org/2019/03/29/afd-versucht-einschuechterung-mithilfe-russischen-filmteams-pressemittei...

www.fr.de/rhein-main/wiesbaden-ort29699/afd-politikern-erneut-zutritt-verwehrt-12006133.html

[2]
sensor-wiesbaden.de/nicht-nur-lustig-afd-unterstellt-schlachthof-terrorismus-sympathien-und-stell...Zunächst dachten wir, der Postillon adelt uns durch seine Aufmerksamkeit. Aber nein, es ist die lokale AfD!
Auch wenn wir uns an der schier unglaublichen Unkenntnis erstaunen, die zu diesem schönen Post/Poster geführt haben muss, so überwiegt doch dessen tiefgründiger humoristischer Wert - der den Macher*innen vermutlich auf immer verborgen bleibt. Danke AfD Wiesbaden, da sind uns vor Lachen mal kurz die Zecken aus den linksversifften Dreadlocks gefallen. Nur eines solltet ihr bitte uns und allen anderen Menschen in Deutschland zuliebe nicht machen: Politik.
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Am 08. Mai 1945 kapitulierte Deutschland bedingungslos. Dieser Tag wird als "Tag der Befreiung" gefeiert, und auch wir tun dies. Befreit wurde dabei nicht ein vermeintlich verführtes Deutschland von den Nazis, sondern Europa und die Welt vom nationalsozialistischen Gewaltregime, das von der deutschen Bevölkerung weitestgehend gestützt wurde und durch Krieg und systematische Vernichtung abermillionen Menschen das Leben nahm. Jene, denen ein ähnliches Schicksal drohte, gab der Sieg der Alliierten Hoffnung auf ein besseres, ja überhaupt auf ein Leben. So ist der "Tag der Befreiung" auch eine stets zu aktualisierende Mahnung: Nie wieder! ...

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Am 11. Mai findet in Mainz anlässlich der bundesweiten Aktionstage gegen Abschiebehaft die Demo: 100 Jahre Abschiebehaft statt. Bereits morgen wollen wir uns im CAFE KLATSCH mit der mörderischen Tradition, die sich 2019 zum hundertsten Mal jährt, beschäftigen. Bei der 100 Jahre Abschiebehaft | Info- und Mobiveranstaltung wird es einerseits im Vortrag der Antifa Paderborn - Kritik & Praxis um eben jene deutschen Kontinuitäten gehen. Andererseits bekommt Ihr Infos zur Demo am 11. Mai. Los geht's um 19 Uhr. ...

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Unsere heutige AustauschBar muss leider ausfallen. Aber bald kommt eine ganze Reihe an interessanten Veranstaltungen auf euch zu, seid gespannt! ...

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Rassistische Drohbriefe und Einschüchterungsversuche in Wiesbaden und Mainz: Unsere Antwort heißt Solidarität!

Linke Institutionen in Wiesbaden und Mainz haben vor Kurzem anonyme Drohschreiben erhalten, wie das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts heute bekannt machte. Dabei werden nicht nur die genannten Einrichtungen und in ihnen Engagierte adressiert. Sollten alle, die sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzen und Geflüchteten helfen, weiter machen wie bisher, drohen die Verfasser*innen mit einer tödlichen "Jagd" auf Geflüchtete, die sie zudem mit allerlei rassistischen Hetztiraden verunglimpfen.

Daneben erhalten Wiesbadener Antifaschist*innen seit Wochen individuelle Drohungen. Zusammengenommen stellt dies eine neue Qualität in Wiesbaden dar. Gleichwohl reihen sich diese Vorkommnisse in eine ganze Serie ein: Drohbriefe gegen die NSU-Opferanwältin Seda Başay-Yıldız unter Beteiligung der hessischen Polizei, Brandstiftungen an linken (Wohn-)Projekten in der Region, das Bekanntwerden eines überregionalen extrem rechten Netzwerks in Polizei, Bundeswehr und Verfassungsschutz.

Der gesellschaftliche Rechtsruck lässt Faschos und Reaktionäre Morgenluft wittern. Wir lassen uns aber nicht einschüchtern und verlieren nicht den Mut. Unsere Antwort auf die Bedrohung von Antifaschist*innen, auf rassistische Gewalt und die autoritäre Formierung von Staat und Gesellschaft heißt Solidarität. Das werden wir nicht nur am kommenden Samstag bei der Demo Solidarität! Gegen den Rechtsruck in Staat und Gesellschaft klar machen.

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Weitere Infos:
sensor-wiesbaden.de/neue-dimension-wiesbadener-buendnis-gegen-rechts-sieht-in-drohbrief-attacke-a...

merkurist.de/wiesbaden/anzeige-erstattet-drohbrief-gnadenlose-jagd-auf-alle-die-sich-fuer-fluecht...

www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/drohbrief-kundigt-jagd-an-bundn...
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In den letzten Tagen und Wochen sind uns im Wiesbadener Stadtbild immer wieder Plakate aufgefallen, die für den 23.03. nach Frankfurt zur Demo Solidarität! Gegen den Rechtsruck in Staat und Gesellschaft mobilisieren. Auch wir machen uns am kommenden Samstag auf, um unsere Solidarität mit den Opfern rassistischer Gewalt zum Ausdruck zu bringen und klare Kante gegen die autoritäre Formierung von Staat und Gesellschaft zu zeigen. Wer sich uns anschließen möchte: 12:50 Uhr, Gleis 4 am Wiesbadener Hauptbahnhof. ...

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Auch in Wiesbaden gab es anlässlich des weltweiten Frauen*kampftags eine Aktion:

"Das Patriarchat vom Podest stoßen!

In der Nacht auf den 08. März haben Aktivist*innen in Wiesbaden Denkmäler von Männern mit Staubwedeln dekoriert. So wurden Wilhelm, Goethe & Co anlässlich des Frauen*streiks zum Reinemachen verdonnert. Die Aussage ist klar: Es reicht!

Seit Jahrhunderten werden Frauen* – meist zusätzlich zur Lohnarbeit – unliebsame und prestigelose Reproduktionstätigkeiten aufgezwungen, während Männer in aller Ruhe Gedichte schreiben. Selbst in scheinbar gleichberechtigten Partnerschaften, studentischen Wohngemeinschaften und linken Projekten übernehmen Frauen* häufiger reproduktive Aufgaben – ohne Bezahlung und Anerkennung. Zum Dank erhalten sie auf der Arbeit weniger Lohn und müssen sich im Alltag Herabwürdigung, Diskriminierung und Belästigung entgegenstellen. Zum Frauen*kampftag am 08. März legen wir die Arbeit und die Putzlappen nieder!

Wir wünschen allen Frauen* einen erfolgreichen Streik. Für einen kämpferischen 08. März!"

de.indymedia.org/node/29700
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